Der 2. Band des Thüringer Mord-Pitaval ist inzwischen im Buchhandel erhältlich!!!

 

ISBN: 978-3-934277-69-4

(Preis: 12,95€)

Hier können Sie einen Blick in das Inhaltsverzeichnis des zweiten Bandes der gebündelten, erschrecklichen Mord- und Übeltaten aus alten Thüringer Kriminalakten, in diesem Fall aus dem Zeitraum von 1606 bis 1968, werfen:

Eine neue Rezension des ersten Bandes des Thüringer Mord-Pitavals wurde auf Seite 45 in der diesjährigen Juni-Ausgabe des Magazins "Der Landstreicher" veröffentlicht (siehe unten): https://www.yumpu.com/de/document/view/58514785/ls-juni

 

Nachfolgend ein Zeitungsinterview mit mir zum Thüringer Mord-Pitaval (Band 1) und ein kleiner Ausblick auf den zweiten Band...

Mein neues Buch - nun schon in der zweiten Auflage erhältlich!!!

 

Durch den Klick auf das nachfolgende Logo des Verlages Kirchschlager gelangen Sie zum Online-Shop, über den Sie das Buch käuflich erwerben können.

 

Vorab einige Fakten zum Buch:

Titel

Thüringer Mord-Pitaval (1766-1938): erschreckliche Mord- und Übeltaten aus alten Thüringer Kriminalakten, Band 1, Arnstadt: Verlag Kirchschlager 2016, 285 Seiten, 63 Abbildungen,

ISBN: 978-3-934277-65-6

 

Links zu Rezensionen:

  • Max Pechmann (in: "Film und Buch" vom 14. April 2016: http://www.verlag-kirchschlager.de/page/rezensionen_zum_buch.php?bid=0082)
  • Angelika Bohn (in: "Ostthüringer Zeitung vom 4. Juni 2016): http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/15-Schwerstverbrechen-aus-drei-Jahrhunderten-Buch-ueber-Thueringer-Kriminalfael-1088453613)
  • Andreas Abendroth (in: "meinAnzeiger"): http://www.meinanzeiger.de/saalfeld/kultur/der-thueringer-mord-pitaval-so-grausam-war-die-realitaet-nun-einmal-d60564.html (Stand: 19. Juli 2016).

Vorab das Vorwort des "Thüringer Mordpitaval" (Band 1)

Man hätte eine Stecknadel fallen hören können! Nur in Gedanken fragten sich viele Prozeßbeobachter: Sieht der Mensch wohl wie ein Mörder aus? Aber kaum zu glauben, der Mann der im Weimarer Schwurgerichtsaal seine besonders grausamen Verbrechen zu verantworten hatte, zerhackte seine Opfer und konnte durch eindeutige Beweise des zweifachen Mordes überführt werden. In einem anderen Prozeß vor dem Rudolstädter Schwurgericht sollten Indizien die Täter überführen. Die Beweisaufnahme erwies sich allerdings als außerordentlich schwierig und die Wahrheitsfindung entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Sensationsprozesse in der Zeit der Weimarer Republik.

Vor den Augen des Lesers werden in diesem ersten Band des Thüringer Mord-Pitavals 15 Schwerstverbrechen mit acht Doppel- bzw. Mehrfachmorden aus allen Teilen Thüringens vorgestellt. Welche menschlichen Abgründe taten sich doch vor den Prozeßbeobachtern auf, die den Lesenden den Schauer über den Rücken laufen lassen und ihm ein starkes Nervenkostüm abverlangen! Jedoch so grausam war die Realität nun einmal! 
Erstmals wurden für dieses Buch Dutzende Kriminalakten aus allen sechs thüringischen Staatsarchiven ausgewertet. Die authentische Schilderung der Taten aus drei Jahrhunderten, deren akribische Aufklärung, die Schilderungen zu den Prozeßverläufen, die Begründung der Urteile, die Diskurse über die Entscheidung zu Gnadengesuchen sowie der Verhängung und Vollstreckung von Todesstrafen, das Verhalten der Täter bei geistlichem Zuspruch vor bzw. während der Hinrichtungen, all‘ dies ermöglicht einen tiefen Einblick in die historische und soziale Situation sowie die Justizgeschichte vergangener Jahrhunderte. 
Thüringen war bis zur Wiedererlangung seiner Einheitsstaatlichkeit nach dem Sturz der Monarchien in Folge der Novemberrevolution von 1918 geographisch gesehen ein „Flickenteppich“. So vielfältig wie sich Thüringen auf der Landkarte präsentierte, so vielfältig waren auch die Mordmotive, die Mordwerkzeuge und die Ausführungen der grausamen Taten, die nicht selten von zwei Tätern gemeinschaftlich ausgeführt wurden. Sie mordeten meist leise, heimtückisch, oft auch wütend aus versagter Liebe oder um eine Geliebte „besitzen zu können“. Sie töteten aus Habgier, sexueller Lust, Rache oder um eine mißliebige Person aus dem Weg zu räumen. Sie begingen die Morde im Affekt, aber meistens vorsätzlich und mit Überlegung. Daran änderte sich auch nichts in der Zeit der Weimarer Republik und des sogenannten Dritten Reiches.
Die dargestellten Kriminalfälle verdeutlichen nicht zuletzt die schwierigen Herausforderungen vor denen die involvierten und handelnden Kriminalbeamten, Staatsanwälte, Richter, Geschworenen, Justizbeamten und Rechtsanwälte bei der Aufdeckung der Straftaten, der Rechtsfindung und Rechtsprechung standen.

 

Verzeichnis der bearbeiteten Kriminalfälle im Thüringer Mord-Pitaval, Band 1


  • Die Schönfärbermorde in Rudolstadt (1766 und 1780)
  • Der Blutrausch der Deesbacher Mörder im Friedrichsgrund (1805)
  • Das heilende Blut des Saalfelder Raubmörders (1831)
  • Der ermordete schwarzburg-rudolstädtische Prinz – ein Kollateralschaden in Dresden (1849)
  • Die Kinderleiche im Baum bei Apolda (1856)
  • Der tote Jenaer Professor unter der Kanalbrücke (1861)
  • Der Oberreichenauer Serienbeilmörder Franz Bernhard Schlörr in Gera und Triebes (1874)
  • Der Geraer Gatten- und Kindesmörder Johann Hanke (1882)
  • Der Würger von Steinach (1896)
  • Mord aus verschmähter Liebe in Hinteruhlmannsdorf (1897)
  • Der Altenburger Lustmörder Walter Friedemann (1923/24)
  • Das Doppelmorddrama am Heidehaus bei Sondershausen (1925)
  • Der Gräfenthaler Weibsteufel (1928)
  • Der zweimal Entleibte – ein Thüringer Indizienprozeß (1928)
  • Der Erfurter Weltfeind (1938)